Sicherheit im Internet – der Guide zum sicheren Surfen

Das Internet ist so sehr Teil unseres Lebens geworden, dass es sich viele ohne nicht mehr wirklich vorstellen können. Wir als Web-Software-Hersteller natürlich auch nicht. Es gehört zur Normalität Produkte entspannt von der Couch aus nach Hause zu bestellen, Urlaube zu buchen oder Rechnungen zu bezahlen. Kurios ist nur, dass viele durch die entspannte Atmosphäre daheim die Sicherheitsvorkehrungen, die man treffen würde, wenn man diese Dinge noch im Laden, im Reisebüro oder in der Bank erledigen würde, vollkommen außer Acht lassen. Wahrscheinlich weil, die Gefahren im Internet nicht so unmittelbar und greifbar sind wie in der realen Welt. Dort geht man kein Risiko ein. Das Portemonnaie ist sicher verstaut, man verdeckt beim eingeben der Karten-Pin das Eingabefeld und allgemein ist man sehr zögerlich Fremden Informationen zur eigenen Person zu geben. Warum sollte sich dieses Verhalten ändern sobald man am Computer oder Smartphone ist?

Welche Gefahren lauern im Internet?

Es gibt unzählige Gefahren. Alle detailliert aufzuzählen würde in diesem Post den Rahmen sprengen. Denn diese Reichen von Identitätsdiebstahl, Kreditkarten-Betrug bis hin zum realen Einbruch daheim, weil man in den Sozialen Medien gepostet hat nun “erstmal im Urlaub zu sein”.

Wie geht sicheres Surfen?

Zum Glück gibt es einfache Maßnahmen die man treffen und Regeln die man befolgen sollte und schon reduziert sich das Risiko auf ein Minimum. Hier findest Du die wichtigsten Dinge, die es zu beachten gilt.

1. Halte Deine Software aktuell

Updates sind wichtig und verbessern oft die Sicherheit der Software. Ältere Versionen können deshalb schnell zum Eingangstor für unerwünschte Gäste werden. Halte daher alle Deine Programme aktuell. Browser, Betriebssysteme, Antivirus-Programme alle gewährleisten den höchsten Schutz in Ihrer neuesten und aktuellsten Version.

2. Surfen so privat wie möglich

Was heißt privat surfen? Wer nicht privat surft gibt vielen Online-Diensten pausenlos Auskunft über etliche persönliche Daten und Verhaltensmuster. Über die wohlbekannten Cookies kann ein detailliertes Nutzerprofil angelegt werden, das mehr über Dich weiß als Du denkst. Das geht hin zu GPS-Daten, Charaktereigenschaften und sozialen Kontakten. Wen es interessiert, was Internet-Riesen wie Google über einen wissen, sollte sich auf jeden Fall die gesammelten Daten herunterladen. Das geht z.B. hier. Doch nicht nur google sammelt solche Daten, sondern auch weniger seriöse Player im Netz. Wer sich davor schützen will, sollte sichergehen, dass der Browserverlauf und andere Websitedaten mit dem schließen des Browser-Fensters automatisch gelöscht werden. Diese Option findest Du in den Browsereinstellungen. Es gibt außerdem die Möglichkeit den inkognikto-Modus Deines Browsers zu nutzen. Wer komplett auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich einen VPN-Dienst (Virtual Privat Network) verwenden.

3. Verwende sichere Passwörter

Dieser Punkt ist so selbsterklärend, dass es schon kurios ist, dass man ihn immer noch vollen Ernstes in so eine Liste aufnehmen muss. Wofür sind Passwörter da? Um den Zugang zu Konten zu Schützen, in denen meist empfindliche persönliche Daten gespeichert sind oder man sogar aufgrund gespeicherter Zahlungsmethoden ohne weiteres Dinge kaufen kann. Trotzdem verwenden viele ein und dasselbe Passwort für alle oder verwenden ein Passwort wie “123456”. Kein Witz – genau dieses Passwort war 2019 laut HPI das meist verwendete. Unsere Empfehlung ist: Verwende einen Passwortmanager, um damit sichere Passwörter zu verwalten. 

4. Käufe und Überweisungen nur von Sicheren Seiten

Aber wann ist eine Seite sicher fragst Du Dich? Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass manche Web-Adressen mit “http” und manche mit “https” beginnen. Das “s” steht dabei für “Secure” – Sicher. Zusätzlich wird Dir in der Suchleiste dann noch ein Schloss-Symbol angezeigt, um Dir zu zeigen, dass diese Seite sicher ist. Wenn Du also Daten von Dir preisgibst oder Käufe/Überweisungen online tätigst, achte auf das “https” und das Schloss-Symbol.

5. Sei Vorsichtig, was Du herunterlädst

Ein Hauptziel von Cyberkriminellen ist es, Dich dazu zu bringen, Malware-Programme oder Anwendungen herunterzuladen, die Malware enthalten oder versuchen, Informationen zu stehlen. Diese Malware kann als Anwendung getarnt sein: alles von einem beliebten Spiel bis hin zu etwas, das den Verkehr oder das Wetter prüft. Wir raten daher, lade keine Anwendungen herunter, die verdächtig aussehen oder von einer Website stammen, der Sie nicht vertrauen. Oft kann so ein einfacher Download schon durch einen falschen Klick auf einen Link passieren. Falls Du hier auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst Du unsere kostenlose Chrome Extension Link Preview verwenden. – hier geht es zum Download – Damit gehst Du sicher, dass Du falsche Klicks im Internet vermeidest.

Wenn Du alle genannten Punkte einhältst, ist das schon ein großer Schritt in Richtung Sicherheit im Internet. Und trotzdem sollte bei all der Vorsicht nicht vergessen werden, dass es immer noch Spaß machen soll. Also: Have fun but keep safe!

 

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